Vibe-Coding & Agilität
Vibe-Coding trifft Agilität: Wie TransformAARE eine neue Art der Softwareentwicklung lebt
Was ist Vibe-Coding – und warum ist es relevant?
Vibe-Coding ist mehr als ein Buzzword – es ist eine grundlegend neue Art, Software zu entwickeln. Statt sich stundenlang in technische Details zu vergraben, beschreibt man einfach, was man bauen will und eine KI setzt es in funktionierenden Code um. Man denkt, die KI tippt. Tools wie Claude machen genau das möglich: Sie verstehen Kontext, schlagen Lösungen vor und schreiben Code, der funktioniert. Das verändert grundlegend, wie schnell und flexibel digitale Produkte entstehen können.

TransformAARE: Vibe-Coding in der Praxis
Bei uns begann es unspektakulär: Unser Entwickler sollte Daten beschaffen, damit ein erster Prototyp möglich wird. Als die Daten beisammen waren, entstand spontan die Idee: Warum nicht gleich loslegen? Der Prototyp entstand mit Claude als KI-Unterstützung, in einem Bruchteil der üblichen Zeit.
Das Ergebnis war verblüffend. Nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Qualität: Die vorab skizzierten Design-Ideen wurden nahezu eins zu eins umgesetzt. Für den Projektmanager, der die inhaltliche Richtung vorgibt, war das ein Wendepunkt. Was wäre möglich, wenn man Vibe-Coding konsequent einsetzen würde?

Klare Rollen, maximale Wirkung
Was sich daraus entwickelt hat, ist eine überraschend effektive Arbeitsstruktur. Der Projektmanager definiert, was das Produkt können soll, wobei kein technisches Hintergrundwissen nötig ist. Unser Entwickler kümmert sich um die Umsetzung, überlässt dabei aber den Grossteil der eigentlichen Programmierarbeit Claude. Seine Aufgabe ist es, die Ergebnisse zu prüfen, Qualität sicherzustellen und fertigen Code abzunehmen.
Zwei Personen, klare Verantwortlichkeiten und eine KI, die das Team effektiv vergrössert.
Unser Freitagabend-Rhythmus
Unser Freitagabend-Rhythmus sieht so aus: Einmal pro Woche treffen sich Entwickler und Projektmanager, manchmal mit einem Bier in der Hand. Unser Entwickler zeigt, was in der vergangenen Woche entstanden ist. Der Projektleiter gibt Feedback: Was funktioniert, was nicht, was als nächstes kommen soll. Die Diskussionen werden festgehalten und anschliessend mithilfe von Claude in konkrete Aufgaben übersetzt, die unser Entwickler in der nächsten Woche umsetzt.
Das Tempo ist hoch, der Austausch direkt. Vibe-Coding macht den agilen Ansatz nicht überflüssig, es bringt ihn tatsächlich auf ein neues Geschwindigkeitsniveau.
Was Vibe-Coding mit Menschen macht
Ein Effekt, den man nicht auf den ersten Blick sieht: Vibe-Coding verändert, wie man über seine eigene Arbeit denkt. Weil Code schnell entsteht, hängt unser Entwickler weniger daran. Änderungen – auch grundlegende – fühlen sich weniger nach Verlust an. Die Bereitschaft, Dinge nochmal anzugehen und zu verbessern, wächst.
Der Projektleiter erlebt, wie greifbar Produktentwicklung plötzlich wird. Anhand früher Prototypen sieht er sofort, ob seine Ideen richtig verstanden wurden. Missverständnisse kommen so viel schneller ans Licht.
Vibe-Coding als Effizienz-Multiplikator
Zwei Personen, die wissen wie man KI-Tools wie Claude einsetzt, können heute den Output eines ganzen Entwicklungsteams erreichen. Nicht weil sie mehr arbeiten, sondern weil sie die richtigen Fragen stellen und die richtigen Tools nutzen.
Vibe-Coding ersetzt kein Fachwissen. Es verstärkt es. Und genau das leben wir bei Previon im Projekt TransformAARE jeden Freitagabend.
Ist das die Zukunft der Softwareentwicklung? Vielleicht. Wahrscheinlicher ist: Sie hat bereits begonnen.
Hast du noch Fragen? Dann lass uns sprechen.
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